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Thomas
Mann
1875-1955 |
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Teil
1 der Theaterreise |
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Während Thomas
Mann 1934 aus Nazi-Deutschland emigrierte und mit dem Dampfer
in die USA fuhr, schrieb er das Feuilletonjournal »Meerfahrt
mit Don Quijote«: eine Reflexion über seine Situation
und seine erstmalige Don Quijote-Lektüre.
Hier wiederholt sich auf autobiographischer Ebene das zuvor
in Werken wie »Der Zauberberg« antizipierte Thema
einer geschlossenen Luxus-Gesellschaft inmitten des untergehenden
Europa; diesmal gespiegelt in der Figur des »Ritters von
der traurigen Gestalt«.
Dieser Text dient als Matrix für ein zeitloses Drama über
Flüchtende, die auf einem Floß mittels einer Ausgabe
von Cervantes »Don Quijote de la Mancha« in
den Bannkreis dieses Helden geraten, der sich immer mehr in
den Subtext des Geschehens einschleicht. |
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| Teil
1 im Deli, Friedrichshain. Eine heruntergekommene,
verwahrloste Werkhalle mit DDR-Vergangenheit bietet heute
jungen experimentellen Künstlern Raum für Videoinstallationen
und Performances. Der Ort liegt halb verborgen an der
Spree. Und auch das Innere weckt Assoziationen von letzter
Zuflucht. |
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Leben
und Literatur durchdringen sich bis zur Unauflösbarkeit.
Don Quijote wird zur Symbolund Identifikationsfigur für
Exil und Politik des 20. Jahrhunderts.
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